BOLSENASEE SPECIAL:
Der Skulpturengarten Daniel Spoerri

Daniel Spoerri Rund Siebzig Kilometervom Bolsenasee entfernt, in der Toskana liegt der beeindruckende Skulpturenpark von Daniel Spoerri. Im Schatten des malerischen Monta Amiata kann man hier die Installationen von Daniel Spoerri erwandern. » zum Special


Bolsenasee

Bolsenasee - GPS-Daten

Latitude: 42.60°N 42°36'0"N
Longitude: 11.93°E 11°56'0"E

 

Windsurfen

Nachdem Steve Chismar, Redakteur des größten deutschen Windsurf Magazins „Surf“ den Bolsenasee am 03.04.2009 als Freeride-Geheimtipp mit Windgarantie vorstellt, gibt es kein Halten mehr: Zahlreiche Windsurfer strömen an den Bolsenasee, um zu erleben, ob der Spot hält was er verspricht. In der Tat ist der Bolsenasee zum Windsurfen nicht ungeeignet. Zwei verschiedene Windphänomene sorgen für eine recht gute Windausbeute:

Der tägliche Thermik-Wind

Der auch vom Gardasee bekannte Thermik-Wind findet sich auch am Bolsenasee wieder: In den heißen Sommermonaten kann man sich bei südlicher, östlicher und westlicher Windrichtung recht gut darauf verlassen, zum Nachmittag hin ein paar Stunden Wind zu haben. Dieser ist mit 2-4 Windstärken vergleichsweise verhalten, jedoch kommen Fortgeschrittene mit breiten Freeride-Boards und großen Segeln zwischen 7 und 9 qm auf ihre Kosten. Auch für Anfänger ist der Bolsenasee bei diesen Windrichtungen nicht ungeeignet. Eine Ausnahme vom Gebot der großen Segel gibt es nur bei direktem stärkerem Südwind, bei dem es zur Entstehung von Windwellen kommen kann, die gute Bump & Jump Bedingungen bieten.

Der Tramontana

Der Tramontana ist eine vom Norden bzw. Nordwesten kommende kalte, oft böige Windströmung, die vornehmlich im Winter auftritt. Jedoch können Windsurfer auch in den Sommermonaten gelegentlich von diesem Windphänomen profitieren. Bei diesem Wind, der zumeist drei Tage in Folge auftritt, bietet der Bolsenasee herausfordernde Bedingungen fortgeschrittene Windsurfer. Im Norden des Sees ist die Windrichtung schräg ablandig bei zumeist spiegelglattem Wasser. Windstärken um die 4 Beauforts, in Böen bis 6, sind hier keine Seltenheit. Im Süden baut sich am Ufer bei auflandigem Wind ein kleiner Wellenkamm auf, der auch kleine Jumps ermöglicht.

Tage ohne Wind

Trotz allem gibt es auch viele Tage, an denen der Wind auch mit großen Segeln nicht ausreicht. Für einen reinen Surfurlaub gibt es sicherlich geeignetere Urlaubsziele – für einen Familienurlaub mit viel Sonne und gelegentlichen Surfmöglichkeiten ist der Bolsenasee jedoch die ideale Wahl.

Auftriebswesten-Pflicht

Wie auch am Gardasee herrscht am Bolsenasee für alle Wassersportler und damit auch für Windsurfer Auftriebswestenpflicht. Dies wird von den Carabinieri, die teils mit Feldstechern zu Boote auf Kontrollfahrt sind, scharf überprüft. Wer sich ohne Auftriebsweste auf dem Wasser erwischen lässt, zahlt eine Geldstrafe von 140,- Euro (Stand August 2013).

Infos und Links zum Thema Windsurfen am Bolsenasee:

Weitere Städte am Bolsenasee
 
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