Der Bolsenasee
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Orte rund um den Bolsenasee
Der Skulpturengarten Daniel Spoerri
Rund Siebzig Kilometervom Bolsenasee entfernt, in der Toskana liegt der beeindruckende Skulpturenpark von Daniel Spoerri.
Im Schatten des malerischen Monta Amiata kann man hier die Installationen von Daniel Spoerri erwandern. » zum Special
Eine Rundreise um den Bolsenasee - Teil 6
Johannes Deuc war mit dieser önologischen »Analyse« so zufrieden, dass er in Montefiascone blieb und dort im Jahre 1113 starb, wie es scheint, an Alkoholvergiftung; jedenfalls kann man dies aus der lateinischen Inschrift seiner Grabplatte entnehmen, die man in der unteren Kirche links vom Eingang sehen kann. Und das alljährliche Weinfest, ein schönes Volksfest, das auch die Feriengäste anzieht, findet stets im Zeichen des armen Deuc statt, der seit acht Jahrhunderten als symbolische Figur berühmt ist.
Weiter unten finden wir Marta, ein Dorf mit 3000 Einwohnern, das direkt am See liegt, ein Fischer- und Bauerndorf. Seine Fischer sind besonders geschickt im Aalfang (diese Aale sind legendär, denn sie werden sogar bei Dante genannt, der erwähnt, dass der Feinschmecker Papst Martin IV. sie besonders bevorzugte), und die Weinbauern verstehen noch heute die Kunst, den berühmten Cannaiola (der Name kommt vielleicht von »canne« = Schilfrohr, das früher und auch heute noch als Stütze für die Rebstöcke dient) herzustellen, einen Wein, dem nur wenige andere ebenbürtig sind. Es ist sehr schade, dass nur kleine Mengen davon erzeugt werden und dass er deshalb wenigen Leuten vorbehalten ist: den Produzenten und Weinliebhabern, aber manchmal auch einem Besucher dieser Gegend, der keine Eile hat und Bekanntschaften und Freundschaften mit den Einheimischen schließt.
Den Ort überragt ein schöner achteckiger Turm, der den Rest eines früheren Kastells darstellt, das sicherlich mit noch älterem Material von den Ruinen des nahen Bisenzio, dessen Geschichte wir schon erzählt haben, erbaut war. Unbedingt zu erwähnen ist noch die Insel Martana, die genau gegenüber vom Dorf aus dem See empor taucht; eine raue Insel (vielleicht war sie der Rand eines Kraters), aber in manchen Jahreszeiten dicht begrünt, mit zahlreichen historischen Andenken und Resten von antiken Bauwerken.
Weiter zu Teil 7Bolsenasee - Rückblick in die Geschichte
Bolsenasee - Bella kulinarisch!
Die Landwirtschaft und der Fischfang haben am Bolsenasee eine lange Tradition und sind neben dem Tourismus am Bolsenasee
die Haupteinnahmequelle der Bevölkerung - davon profitieren Sie natürlich, die gute Küche sollten Sie nicht verpassen!




